Johann-Peter-Hebel-Schule Singen
 

 

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  Das steckt hinter dem Unterricht

Der Islam: Weltweit gehören rund 1,5 Milliarden Menschen diesem Glauben an. Er ist nach dem Christentum (2,2 Milliarden Gläubige) die zweitgrößte Weltreligion.

Seine Anhänger heißen hierzulande Muslime oder Moslems. Ihr Gott heißt Allah.

Grundlage des Islam ist der Koran, für die Moslems die „Quelle des Glaubens.“ Wichtig sind zudem Worte und Handlungen des Propheten Mohammed.

Der Schulversuch: Zwölf Grundschulen in Baden-Württemberg wurden im Schuljahr 2007/2008 vom Kultusministerium für einen Schulversuch mit islamischem Religionsunterricht ausgewählt. Singen war einer der Standorte. Weitere Schulen kommen nun Zug um Zug hinzu. Rund 70 000 Schüler in Baden-Württemberg sind Muslime.

Die Ausgangslage: An der Johann-Peter-Hebel-Schule in Singens Südstadt sind fast vier von zehn Schülern islamischen Glaubens. Sie gehören zumeist der sunnitischen Richtung an. Viele weitere Schüler sind konfessionslos. Nur etwa die Hälfte ist katholisch oder evangelisch. Der Islamische Religionsunterricht soll nun auch auf die Klassenstufen 5 und 6 ausgeweitet werden.

Die Grundlagen: Der Unterricht muss in deutscher Sprache erfolgen. Er wird erteilt von einer muslimischgläubigen Lehrkraft, die als Beamtin auf die Gesetze der Landesverfassung verpflichtet ist. Eltern müssen ihre Kinder verpflichtend zu diesem Unterricht anmelden. Die Schule muss den Unterricht unterstützen.

Der Unterricht: Den Kindern werden im Unterricht der Klassen eins bis vier die Grundlagen des Islam beigebracht. Etwa weshalb Mekka das Zentrum ihres Glaubens ist, wer Mohammed war und was er sagte, warum und wie Muslime beten, was Gott im Koran den Menschen mitteilt. All jene Glaubensgrundlagen, die christliche Kinder in ihrem Unterricht für ihre Religion ebenfalls gelehrt bekommen. (jöb)

 

 

   

 

    Aus dem Südkurier

Wie Mohammed gute Laune an die Schule bringt

Helga Hesse darf es jetzt sagen. Sie braucht keinen Ärger von oben mehr zu fürchten, wenn sie erklärt, was sie von den vielen Versuchen und Projekten hält, die in den vergangenen Jahren aus der Schulverwaltung des Kultusministeriums auf die Schulen im Land niedergeprasselt sind.

  „Da war vieles dabei, was nach meiner Einschätzung wenig oder keinen Sinn machte“, zieht die Rektorin bitter Bilanz. Helga Hesse kann sich diesen Satz erlauben, weil sie mit dem Ende des Schuljahres diese Woche in den Ruhestand geht.

Ein Projekt aber, das die Schulverwaltung angestoßen und als Test an Helga Hesses Grund- und Hauptschule in Singen gestartet hat, lässt die Schulleiterin strahlen: Spezieller Religionsunterricht für Kinder von muslimischen Eltern. „Das ist eine sehr gute Sache, wenngleich es auch kritische Stimmen gibt. An unserer Schule haben wir jedenfalls sehr positive Erfahrungen mit diesem Angebot gemacht. Und man kann sagen: Es hat das Schulklima insgesamt verbessert“, zieht Helga Hesse zufrieden Bilanz.

Singen, die Südstadt. Ein sozialer Brennpunkt in dieser Multikulti-Metropole im Hegau. Hier gehen Grund- und Hauptschüler auf die Johann-Peter-Hebelschule. Im Grundschulbereich hat jedes zweite Kind Eltern mit Migrationshintergrund, im Hauptschulbereich haben gar acht von zehn Schülern ausländische Wurzeln. Entsprechend schwierig ist der Schulbetrieb. „Wir haben Kinder verschiedenster ethnischer Hintergründe hier. Aus der Türkei vor allem, dann auch aus Pakistan, Afghanistan, aus Bosnien, aus Albanien, aus ganz vielen verschiedenen Ländern und Regionen“, weiß Helga Hesse. Die Ausländerkinder haben es doppelt schwer. Sie sind für die Deutschen fremd. Und sie haben als Ausländer untereinander vieles, was sie voneinander trennt.

Seit vier Jahren jedoch gibt es ein verbindendes Band, das die jungen Ausländer stärker zusammenhält: den islamischen Religionsunterricht. Nach strengen Richtlinien der deutschen Schulverwaltung, ohne Beeinflussung islamischer Gruppen vor Ort, werden die jungen Muslime in ihrer Heimatreligion unterrichtet (siehe Leiste rechts). Lehrerin ist die Konstanzerin Dunja el Missiri (33). Aufgewachsen in Deutschland, halb Ägypterin, die Orientalistik studierte und sich zur Lehrerin ausbilden ließ. Vier Jahre unterrichtete sie in Singen. Im nächsten Schuljahr gibt sie ihr Wissen als Dozentin in Weingarten an der Pädagogischen Hochschule an neue Religionslehrer weiter.

Lehrer als Ehrenperson

Dunja el Missiri erlebt, wovon deutsche Lehrer heute nur noch träumen können: „Die Eltern begegnen mir mit sehr großer Achtung. Islamlehrer gelten in ihren Heimatländern als Ehrenpersonen“, schildert die junge Lehrkraft. Diesen Respekt genießt sie. „Viel wichtiger ist aber, dass die Eltern über diesen besonderen Unterricht, den sie verstehen, die Scheu verlieren, Kontakt zur Schule aufzunehmen. Davon profitiert die ganze Schule“, sagt die Lehrerin. „Die Eltern merken: Schule ist nichts Böses, sondern öffnet sich, geht auf die Interessen und Belange der Menschen ein“, fügt Schulleiterin Hesse hinzu. Insgesamt habe sich seit Einführung des Islam-Unterrichts „der Ton an der Schule geändert“, bemerkt sie. „Die Akzeptanz der Schüler untereinander ist gewachsen, der Respekt ist größer, wir haben spürbar weniger Auseinandersetzungen.“

Bei den Schülern ist der Unterricht sehr beliebt. „Macht viel Spaß!“, sagt die zehnjährige Nida. Ihr Schulkamerad Tabikan stimmt zu: „Das ist gar nicht langweilig.“ Das beweist auch die Nachfrage: Der Andrang in den Religionsunterricht mit Koran & Co. ist groß. Alle Schüler, die ihn theoretisch besuchen können, nehmen dieses Angebot auch tatsächlich wahr. „Einige Kinder, die anderen Glaubensrichtungen angehören oder konfessionslos sind, würden gerne noch mitmachen“, schildert Lehrerin el Missiri. Ein Unterricht, der von Schülern geradezu überrannt wird.

Weicht aber nicht die deutsche Kultur auf, wenn heimische Schulen nicht mehr nur christlich unterrichten, sondern Andersgläubigen eine so breite Plattform bieten? Diese Frage taucht bei deutschen Eltern der Hebelschule gelegentlich schon auf. Doch das sind Einzelstimmen. Die gewählten Elternvertreter in der Schulkonferenz unterstützen das Islam-Projekt. Wie auch die Lehrerkonferenz. Singens Landtagsabgeordnete Veronika Netzhammer gab im Gemeinderat, der den Schulversuch ebenfalls befürwortete, zu Protokoll: „Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit.“ Schulleiterin Hesse stimmt dem zu. Sie weiß aber: „Integration dauert, meist eine Generation. Und beide Seiten müssen sich öffnen.“

Endlich ein Projekt, das Entspannung an die Schule bringt, sagt Leiterin Helga Hesse (links). Neben ihr Lehrerin Dunja el Missiri, die den islamischen Religionsunterricht an der Brennpunktschule in Singens Süden seit Beginn betreute.

 

 

   

 

 Aus dem Archiv des Singener Wochenblattes

 Mittwoch, den 20.09.2006

Gelungene Integration
Hebelschule startet Islam-Unterricht

Singen (frö). Rektorin Helga Hesse will gar kein großes Aufsehen in der Sache. Für sie ist das friedliche Miteinander ihrer Schüler in den verschiedenen Religionen eine Selbstverständlichkeit. Doch beachtlich ist es allemal, die Tatsache, dass die Singener Hebelschule zum Schulanfang als erste Schule im weiten Umkreis einen Religionsunterricht für Kinder und Jugendliche muslimischen Glaubens einführt. Das Projekt startet nicht ohne Risiko, denn es wird immer Menschen geben, die sich über Andersdenkende negativ äußern. Der Unterricht soll parallel gelegt werden, für die Kinder, die sich gemeldet haben, ist die Teilnahme freiwillig. Die Eltern haben einen Verein gegründet. Es gibt keinen obersten islamischen Ansprechpartner wie bei der Christlichen Gemeinde oder beim Zentralrat der Juden. Um einen Partner zu haben, mussten die Eltern den Verein gründen. Das sind jene Eltern, deren Kinder den Islam-Unterricht in deutscher Sprach haben wollen. Der Schulamtsdirektor im Landkreis Lothar Fischer hatte die Idee an die Hebelschule herangetragen. "Er gab die Initialzündung", erzählt Helga Hesse. "Gerne haben wir uns dazu bereit erklärt." Wie die anderen Schüler auf den neuen Unterricht reagieren werden ist noch ungewiss. Dieses Risiko muss in Kauf genommen werden. Zwölf Schüler haben sich schon gemeldet, Helga Hesse sähe es gerne, wenn die Zahl noch wachsen würde. Wenn es gut läuft wird der Unterricht zu einer festen Institution werden. Auch die Eltern sind herzlich eingeladen, sich eine Unterrichtsstunde anzusehen. Katholischer, evangelischer und islamischer Unterricht existieren parallel nebeneinander. Der Inhalt des Islamunterrichts dreht sich ausschließlich um religiöse Fragen. Schwerpunkte sind die Lehre des Korans, die Bedeutung des Stadt Mekka, der Ramadan, die Einladung Mohameds zum Staunen über die Schöpfung, das Tauhid- es gibt keinen Gott außer Gott, und das Eintreten für Recht und Gerechtigkeit so wie die individuelle Verantwortung für jeden. Singen ist noch ein echtes Pilotprojekt, deshalb gibt es noch keine anderen Schulen, die über die Akzeptanz des Unterrichts Auskunft geben können. Die Schüler muslimischen Glaubens machen ein Drittel der Schülerschaft aus. Da die Hebelschule eine Schule mit sozialem Brennpunkt ist, darf sie Schulstellen ausschreiben. Beworben hat sich auch Dunja el Missiri, die sofort eingestellt wurde. Erst danach kam die Anfrage des Schulamtes und schlussendlich der Zuschlag für die Hebelschule. Im Vordergrund bei dem Projekt steht als A und O die Einführung einer praktischen Integration. Gerade im Religionsunterricht können Schüler Vieles über die eigene Kultur erfahren. Auch ist die Lehrerin im Kollegium integriert. Und: Endlich wird der Ratlosigkeit über den Koran praktisch begegnet. Helga Hesse spricht denn auch von einer "absoluten Öffnung und Transparenz des Ganzen, das muss doch zur Integration beitragen". Die Sprache im Unterricht wird Deutsch sein. Die Kinder sind vorwiegend albanischer und türkischer Herkunft. Nicht nur aufgrund der großen Resonanz, auch im Hinblick auf ein gutes Stück praktischer Integration, vor allem von Kindern, ist die Hebelschule auf einem guten Weg. Sollte das Projekt gut laufen, wird die Hebelschule sicherlich Nachahmer finden. Helga Hesse und Dunja el Missiri sind jedenfalls sichtlich glücklich über die Entwicklung.

Dunja el Missiri

»Ich kann meinen Schülern die Identitätsfindung nicht abnehmen,

ihnen aber mit meiner Erfahrung helfen.«

 
 Zum Thema erschien unter ZDF-online folgender Artikel:

Unterricht ohne politische Ideologien

Islamische Religion als neues Fach in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg kehrt der Schulalltag zurück - auch für die muslimischen Kinder an zwölf ausgewählten Grundschulen. Doch eines ist neu auf ihrem Stundenplan: Das Fach "Islamischer Religionsunterricht in deutscher Sprache". Dieser soll die Glaubensidentität festigen, die Integration fördern, hofft Kultusminister Helmut Rau.

Hoffnungen, die auch Dunja el Missiri teilt. Die 30-jährige Grundschullehrerin aus Konstanz ist eine von 14 Lehrerinnen und Lehrern die vom Baden-Württembergischen Kultusministerium für den Islamunterricht ausgewählt wurden. "Als ich von dieser Möglichkeit hörte, habe ich mich sofort beworben und meine Chance ergriffen", erzählt die junge Frau ägyptischer Abstammung begeistert.

Für eine Bewerbung galten unterschiedliche Voraussetzungen. Zum einen mussten die neuen Islamlehrer bereits im Dienst des Landes stehen, zum anderen islamischen Glaubens sein. Gesamtlehrer- und Schulkonferenz mussten hinter der Bewerbung stehen. Mancherorts mussten Elternvereine gegründet werden. Darüber hinaus sollten die Anwärter bereit sein, sich speziell fortzubilden.

Islamunterricht in der Versuchsphase

Die Versuchsphase ist für vier Jahre geplant. Sie startet mit Beginnn des Schuljahres 2006/07 an zwölf Grundschulen mit insgesamt 235 Kindern. Der Islam sunnitischer Prägung wird an zehn, die alevitische Glaubensrichtung an zwei Schulen vermittelt. Der Unterricht wird von Lehrern und Lehrerinnen der jeweiligen Glaubensgemeinschaft in deutscher Sprache gestaltet. In zwei Schulstunden pro Woche lernen die Kinder die Grundlagen ihrer Religion näher kennen.

Dunja el Missiri erfüllte die Anforderungen. Und mehr noch, denn nach dem Abitur hat sie zwei Jahre im Herkunftsland ihres Vaters verbracht, dort "Islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache" erlebt. "Das hat mir bei meiner Identitätsfindung geholfen", sagt die junge Frau, "ich dachte mir damals, so etwas müsste es auch in Deutschland geben". Zurück in der Heimat studierte sie Lehramt, mit Islamistik und Arabistik im Nebenfach. "Nur für alle Fälle. Bis vor kurzem hatte ich kaum Hoffnung, es einmal im Beruf anwenden zu können", sagt sie.

Ihre Motivation ist, seltener auf "Religion ohne Begründung" zu stoßen, wie sie sagt. "Wenn ich meine Schüler nach ihrer Religion frage, bekomme ich oft die Antwort: Ich bin Türke", erzählt die 30-Jährige. Für sie ist wichtig, dass die Schüler den Begriff Religion besser einzuschätzen lernen.

Daher sollen sie selbst viel in den Unterricht einbringen, etwa erzählen, welche Bräuche sie schon von den Eltern kennen. Warum fasten die Muslime, warum hat Mohammed gefastet, wann und wo hat er gelebt? - Fragen, die Dunja el Missiri mit den Kinder besprechen will. "Wir werden auch über die kleinen, alltäglichen Dinge reden, zum Beispiel über den Ablauf der Gebete", sagt die Lehrerin. Mit Bildern und Postkarten wird sie den Kindern veranschaulichen, wie Muslime in anderen Ländern leben. Sie werden gemeinsam malen, basteln und singen.

Bevor sie die Kinder unterrichten kann, muss sie selbst nochmal zu Schule gehen. Seit Dezember 2005 besucht sie alle drei bis vier Wochen die Fortbildungskurse. Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe und Ludwigsburg begleiten die Qualifikations-, später die Versuchsphase.

Zusammen mit den anderen ausgewählten Pädagogen wird Dunja el Missiri von verschiedenen islamwissenschaftlichen Referenten geschult. Den Koran auszulegen und die islamischen Rechtsschulen kennen zu lernen steht auch auf dem Stundenplan. Gemeinsam erarbeitet die Gruppe Unterrichtsinhalte und wählt Materialien aus. Ein kniffelige Sache, denn oft enthalten Bücher, Malbilder oder Liedtexte politisch-ideologische Komponenten.

Unterricht ohne politische Ideologien


Mit denen musste sich auch Ali Demir auseinandersetzen. "Religionsunterricht darf keinen Raum bieten für politische Interpretation", sagt der Vorsitzende der Religionsgemeinschaft des Islam in Baden-Württemberg, der sich seit 20 Jahren für islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen einsetzt.

Sein Verein hat vor Jahren den Antrag bei der Landesregierung gestellt, später als Teil Steuerungsgruppe den Bildungsplan mit erarbeitet. Herausgekommen sei ein offener, moderner Religionslehrplan, bei dem keine fundamental-konservativen Gruppen mitgemischt hätten. "Dazu haben wir ihnen keine Möglichkeit gegeben", sagt Demir. Jetzt müsse Vertrauen bei den Eltern geschaffen und bestehende Vorurteile beseitigt werden. Transparenz sei besonders wichtig. Die Eltern können den Bildungsplan im Internet einsehen.

Wie viele muslimische Kinder von ihren Eltern für das neue Fach angemeldet wurden, schwankt von Schule zu Schule. An der Grundschule Hinterweil nahe Sindelfingen gehen 30 Kinder muslimischen Glaubens in die Klassen eins und zwei. Etwas über die Hälfe sind schon zum Religionsunterricht angemeldet. Schulleiter Gerd Czasch glaubt, dass andere Eltern zunächst abwarten und hofft auf einen "Integrationsschub".

Die Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen beispielweise können ihn hoffen lassen: Hier gibt es seit 1986 religionskundlichen Islamunterricht, der ständig weiterentwickelt wurde. Mittlerweile sind über 120 Schulen mit mehr als 5000 muslimischen Schülern beteiligt. Vor Ort kooperieren die Schulen mit den Eltern. Der Lehrplan wurde zusammen mit der Uni Münster erstellt. Islamkunde auf Deutsch sei hier inzwischen normal und leiste einen wichtigen Beitrag zur Intergration, so eine Sprecherin des Schulministeriums NRW.

Unterricht als Identitätsfindung


Baden-Württemberg steht erst am Anfang. Dass sich die muslimischen Kinder mehr verstanden und anerkannt fühlen, dafür will Lehrerin Dunja el Missiri an ihrer Grundschule sorgen. "Ich kann meinen Schülern die Identitätsfindung nicht abnehmen, ihnen aber mit meiner Erfahrung helfen." Vielleicht hört sie dann nicht mehr so oft die Worte "Ich bin Türke", wenn sie die Kinder nach ihrer Religion fragt.

Text: Mareike Schulz, 18.09.2006